Melchow

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Die Melchower Kirche war ursprünglich eine Feldsteinscheune. Sie wurde umgebaut und seit 1934 dient sie als Gotteshaus.

Schon lange ist es her, dass eine Kirchenglocke über Melchow läutete. Die alte Dorfkirche und der ursprüngliche Dorfkern wurden vermutlich beim Hussiten-Feldzug 1432 zerstört. Die Glocke sollte damals gerettet werden, ging aber – der Legende nach – im Moor verloren. Melchow bekam später einen neuen Ortskern und noch später die heutige Kirche. Doch für Turm und Glocke reichte das Geld damals nicht.

Im Jahre 2009 stand die Wartburgheim-Glocke in Eberswalde zur Disposition. Sie wurde den Melchowern geschenkt und mit einem festlichen Umzug durch Melchow zum Kirchengebäude gebracht. Jetzt musste ‚nur noch‘ ein Turm für sie gebaut werden. Der ‚Förderverein Glockenturm Melchow e.V.‘ wurde von begeisterten Bürgern gegründet.

Dank der Unterstützung durch zahlreiche Spender und dem Einsatz vieler Menschen in Ort, Kirchengemeinde und Kirchenkreis hat die Glocke nun ihren Platz in einem Glockenturm auf dem Dach der Kirche. Der Glockenturm wurde vom Architekturbüro Sauer in Berlin entworfen und ist aus Corten-Stahl gefertigt. Mit der Zeit wird der Rost die Färbung des Turmes übernehmen und für die Oberflächenkonservierung sorgen.

melchow front Foto: Colberg

melchow Postkarte

Am 12. Januar 2014 wurden Glockenturm und Glocke in einem Festgottesdienst feierlich eingeweiht.

Weihe der Glocke:

„Herr wir danken dir, dass diese Glocke nun über Melchow läutet. Danke, dass bei den Arbeiten niemand zu Schaden kam und wir dieses neue Jahr froh und zuversichtlich einläuten konnten.

Wir bitten dich, lass diese Glocke treu ihren Dienst tun. Dass sie uns zum Gottesdienst ruft. Dass sie zu Taufe und Hochzeit jubelt. Und uns begleitet, wenn wir von geliebten Menschen Abschied nehmen müssen. Dass uns ihr Klang vertraut werde und er fortan zu Melchow selbstverständlich gehören wird.

So weihen wir diese Glocke für ihren Dienst. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen“

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